Zwei Jobs neben dem Grundsicherungsgeld: so rechnet das Jobcenter
Zwei Minijobs, Teilzeit plus Minijob oder Lohn plus Selbstständigkeit: Das Jobcenter addiert alle Erwerbseinkommen und berechnet den Freibetrag nur einmal. Warum zwei Minijobs mit 550 Euro 193 statt 270 Euro Freibetrag bringen und ein Minijob neben 1.000 Euro Teilzeit oft nur 20 Euro.
Schulbücher, Laptop und Tablet: was das Jobcenter beim Grundsicherungsgeld zahlt
Schulbücher und Arbeitshefte, die die Schule vorgibt, übernimmt das Jobcenter nach § 21 Abs. 6a SGB II ohne Eigenanteil, auch digital und bei Leihgebühren. Warum es für Laptop und Tablet keinen eigenen Mehrbedarf gibt, wann ein Zuschuss möglich ist, was ein Darlehen kostet und ein Rechenbeispiel 2026.
Kita-Gebühren mit Grundsicherungsgeld: so funktioniert die Befreiung
Mit Grundsicherungsgeld, Wohngeld oder Kinderzuschlag sind Kita-Beiträge nach § 90 Abs. 4 SGB VIII immer unzumutbar. Wo du den Antrag stellst, was für Tagesmutter, Hort und Ganztag gilt, wie Essensgeld und Ausflüge laufen und warum auch ein kleiner Aufstocker-Anspruch die volle Befreiung auslöst.
Sozialwidriges Verhalten: wann das Jobcenter Grundsicherungsgeld zurückfordert
Selbst gekündigt, Führerschein verloren oder Erspartes ausgegeben? Der Ersatzanspruch nach § 34 SGB II trifft nur eng begrenzte Ausnahmefälle. Was als sozialwidrig gilt und was nicht, wie viel das Jobcenter aufrechnen darf, wann der Anspruch erlischt und wie du dich wehrst, mit Rechenbeispiel 2026.
Kurzarbeitergeld und Grundsicherungsgeld: was dir bei Kurzarbeit bleibt
Kurzarbeit im Leistungsbezug? Anders als Krankengeld zählt Kurzarbeitergeld beim Jobcenter wie Lohn, der Erwerbstätigenfreibetrag bleibt. Was dir bei halber Kurzarbeit und bei Kurzarbeit Null bleibt, wann Vollzeitkräfte neu einen Anspruch haben und was beim Insolvenzgeld gilt, mit Rechenbeispielen 2026.
Verkaufen bei Kleinanzeigen, eBay und Vinted: was das Jobcenter beim Grundsicherungsgeld anrechnet
Sofa, Konsole oder Kinderkleidung verkauft? Der Erlös aus eigenen Sachen ist kein Einkommen, sondern umgeschichtetes Vermögen. Wann er trotzdem zählt, nämlich bei verkauftem Hausrat nahe am Freibetrag und beim An- und Verkauf mit Gewinn, und was die Meldung ans Finanzamt bedeutet, mit Rechenbeispielen 2026.
Witwenrente, Waisenrente und Grundsicherungsgeld: was das Jobcenter anrechnet
Witwenrente im Leistungsbezug? Sie zählt als Einkommen, nur 30 Euro Pauschale bleiben frei. Der Mehrbetrag im Sterbevierteljahr ist dagegen geschützt, und bei der Waisenrente entscheidet die Reihenfolge, wem das Kindergeld zugerechnet wird, mit Rechenbeispielen 2026.
Bundesfreiwilligendienst, FSJ und Grundsicherungsgeld: was vom Taschengeld bleibt
Freiwilligendienst im Leistungsbezug? Unter 25 bleiben bis zu 603 Euro Taschengeld anrechnungsfrei, ab 25 genau 250 Euro. Warum gestellte Verpflegung extra zählt, was beim 25. Geburtstag passiert und wann der Dienst mehr bringt als ein Minijob, mit Rechenbeispielen 2026.
Krankengeld und Grundsicherungsgeld: was Aufstockern bei Krankheit bleibt
Länger krank als Aufstocker? Sechs Wochen Lohnfortzahlung mit Freibetrag, danach Krankengeld ohne Freibetrag. Warum das Jobcenter die Lücke schließt, aber bis zu 318 Euro im Monat fehlen, was für Minijobber gilt und wie hoch das Krankengeld ist, mit Rechenbeispielen 2026.
Lohnpfändung und Privatinsolvenz: was das Jobcenter anrechnet und was geschützt ist
Lohn gepfändet oder Privatinsolvenz geplant? Das Grundsicherungsgeld selbst ist unpfändbar, der Lohn bis 1.587,40 Euro netto geschützt. Wann gepfändeter Lohn kein Einkommen ist, wann das Jobcenter einen Antrag nach § 850f ZPO verlangt und was in der Insolvenz gilt, mit drei Rechenbeispielen 2026.
Überprüfungsantrag beim Jobcenter: falsche Bescheide auch nach Ablauf der Widerspruchsfrist korrigieren
Widerspruchsfrist verpasst? Mit dem Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X muss das Jobcenter auch bestandskräftige Bescheide korrigieren. Warum im Grundsicherungsgeld nur ein Jahr nachgezahlt wird, warum der Antrag vor dem Jahreswechsel bares Geld wert ist und wie konkret er sein muss, mit Rechenbeispiel 2026.
Privatdarlehen im Grundsicherungsgeld: wann geliehenes Geld kein Einkommen ist
Geld von Eltern, Verwandten oder Freunden geliehen? Ein Darlehen mit echter Rückzahlungspflicht ist nach dem Bundessozialgericht kein Einkommen. Wo die Grenze zur Schenkung liegt, welche Nachweise das Jobcenter unter Verwandten verlangt, wer die Raten zahlt und was es in Euro ausmacht, mit Rechenbeispiel 2026.
Regelsatz 2027: Was beim Grundsicherungsgeld feststeht
Die Beträge für 2027 sind noch nicht beschlossen, bis dahin gelten 563 Euro. Was der Entwurf des Haushaltsbegleitgesetzes 2027 an der Fortschreibung ändert, warum der Besitzschutz bleibt und ab welchem Mischindex jede Regelbedarfsstufe steigt, mit Schwellentabelle und Rechenbeispielen.
Bestattungskosten bei Grundsicherungsgeld: wer die Beerdigung bezahlt
Nicht das Jobcenter, sondern das Sozialamt übernimmt nach § 74 SGB XII die erforderlichen Kosten einer Beerdigung, wenn sie dir nicht zuzumuten sind. Wer verpflichtet ist, was vorher eingesetzt wird, was eine einfache Bestattung umfasst, wie der Antrag auch nach der Beerdigung klappt und wie sich das Grundsicherungsgeld der Hinterbliebenen ändert, mit Rechenbeispiel 2026.
Grundsicherungsgeld ohne Wohnung: was bei Obdachlosigkeit gilt
Auch ohne festen Wohnsitz und ohne Meldeadresse besteht Anspruch auf Grundsicherungsgeld. Welches Jobcenter zuständig ist, wie du nach der Erreichbarkeits-Verordnung erreichbar bleibst, warum Gebühren einer Notunterkunft Wohnkosten sind, wie die Auszahlung ohne Konto klappt und welche Hilfen es auf dem Weg in eine eigene Wohnung gibt, mit Rechenbeispiel 2026.
Renovierung im Grundsicherungsgeld: wann das Jobcenter Farbe, Tapete und Handwerker zahlt
Einzugsrenovierung, Schönheitsreparaturen und Auszugsrenovierung gehören nach dem Bundessozialgericht zu den Kosten der Unterkunft und nicht zum Regelbedarf. Mit den Voraussetzungen, unwirksamen Renovierungsklauseln, Selbsthilfe und Materialpauschalen am Beispiel Dortmund und einem Rechenbeispiel, wie die Renovierung den Anspruch im Monat erhöht.
Müssen Eltern oder Kinder für das Grundsicherungsgeld zahlen? Der Unterhaltsrückgriff nach § 33 SGB II
Das Jobcenter kann Unterhalt von Eltern nur für Minderjährige und für unter 25-Jährige ohne abgeschlossene Erstausbildung verlangen. Erwachsene Kinder zahlen für ihre Eltern in der Regel nichts, bei Schwangerschaft und Kindern unter sechs Jahren ist der Rückgriff ganz ausgeschlossen. Mit Schutzgrenzen, Rechtswahrungsanzeige, Abgrenzung zur 100.000-Euro-Grenze der Sozialhilfe und Rechenbeispiel 2026.
Untervermietung im Grundsicherungsgeld: wie die Untermiete angerechnet wird
Untermiete ist kein Einkommen, sondern mindert die Kosten der Unterkunft (BSG, B 4 AS 37/13 R). Nur ein Überschuss über die eigenen Wohnkosten zählt als Einkommen, und nur tatsächlich gezahlte Untermiete wird abgezogen. Mit Mietrecht nach § 553 BGB, der Untervermietung als Kostensenkung bei zu teurer Wohnung und drei Rechenbeispielen 2026.
Was wird beim Grundsicherungsgeld nicht angerechnet? Alle privilegierten Einnahmen 2026
Die vollständige Liste nach § 11a SGB II und § 1 Grundsicherungsgeld-Verordnung: Schmerzensgeld, Blindengeld, Tafel-Lebensmittel, Trinkgeld bis 10 Prozent des Regelbedarfs, Zinsen bis 100 Euro im Jahr, Überbrückungsgeld und Geldgeschenke zur Konfirmation. Mit Fundstellen, einem Rechenbeispiel 2026 und der Liste der Einnahmen, die trotzdem zählen.
Abfindung und Grundsicherungsgeld: wann sie Einkommen ist und wann Vermögen
Entscheidend ist der Zuflussmonat: Kommt die Abfindung vor dem Antragsmonat, ist sie Vermögen und nur gegen den Freibetrag nach Alter gerechnet. Im Antragsmonat oder im Bezug ist sie Einkommen, der Anspruch für diesen Monat entfällt meist, und der Rest wird im Folgemonat Vermögen. Mit drei Rechenbeispielen, der Rückwirkung des Antrags nach § 37 SGB II und dem Unterschied zur Lohnnachzahlung im Vergleich.
Brille und Zahnersatz im Grundsicherungsgeld: was Krankenkasse und Jobcenter bezahlen
Die Reparatur einer Brille zahlt das Jobcenter als Zuschuss, weil eine Brille nach dem Bundessozialgericht ein therapeutisches Gerät ist (§ 24 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 SGB II). Eine neue Brille gehört dagegen zum Regelbedarf und kommt notfalls als Darlehen, getilgt mit 28,15 Euro im Monat. Mit den Grenzen der Krankenkasse nach § 33 SGB V und dem Härtefall beim Zahnersatz: 60 Prozent Festzuschuss plus 40 Prozent nach § 55 Abs. 2 SGB V.
Neuer Job im Leistungsbezug: was mit dem ersten Lohn und dem Grundsicherungsgeld passiert
Beim Wechsel in Arbeit zählt nicht, für welchen Monat der Lohn gezahlt wird, sondern wann er auf dem Konto ankommt (§ 11 Abs. 2 SGB II). Kommt das erste Gehalt im Folgemonat, bleibt der erste Monat voll bezahlt, und nach den Fachlichen Weisungen ist es keine Nachzahlung. Mit Abschlägen im ersten Monat, vorläufigem Bescheid, Darlehen nach § 24 Abs. 4 SGB II und den Raten von 10 Prozent des Regelbedarfs, wenn eine bedarfsdeckende Stelle zu einer Rückforderung führt.
Krankenhaus, Reha und Haft: was aus dem Grundsicherungsgeld wird
Wer in einer stationären Einrichtung lebt, ist nach § 7 Abs. 4 SGB II vom Grundsicherungsgeld ausgeschlossen. Krankenhaus und Reha sind die Ausnahme, solange die Prognose bei der Aufnahme unter sechs Monaten liegt, egal wer die Reha bezahlt. In Haft endet der Anspruch dagegen ab dem ersten Tag, auch bei Untersuchungshaft und Ersatzfreiheitsstrafe. Mit der Regelbedarfsstufe 1 für den Partner zu Hause, der offenen Frage der Mietaufteilung und der taggenauen Rückkehr ab dem Entlassungstag.
Grundsicherungsgeld und Steuererklärung: was 2026 gilt
Das Finanzamt will vom Grundsicherungsgeld nichts wissen: steuerfrei nach § 3 Nr. 2 Buchst. d EStG, und in der Liste des Progressionsvorbehalts in § 32b EStG kommt das Zweite Buch Sozialgesetzbuch nicht vor. Mit den Pflichtfällen des § 46 Abs. 2 EStG, der Vier-Jahres-Frist für die freiwillige Erklärung, dem Grundfreibetrag von 12.348 Euro und der Rechnung, warum die Lohnsteuer eines Aufstockers das verfügbare Geld nicht ändert, die Steuererstattung später aber schon.
Erwerbsfähigkeit im SGB II: die Drei-Stunden-Grenze
Ein einziger Satz entscheidet, ob das Jobcenter oder das Sozialamt zuständig ist: Erwerbsfähig ist nach § 8 Abs. 1 SGB II, wer nicht wegen Krankheit oder Behinderung auf absehbare Zeit außerstande ist, mindestens drei Stunden täglich zu arbeiten. Mit der Sechs-Monats-Prognose aus den Fachlichen Weisungen, der Abgrenzung zwischen Krankschreibung und Erwerbsunfähigkeit, dem Anspruch nicht erwerbsfähiger Partner nach § 19 Abs. 1 Satz 2 SGB II samt Rechenbeispiel, dem Vorrang des Vierten Kapitels SGB XII und der Nahtlosigkeitsregelung des § 44a SGB II, die verhindert, dass zwischen zwei Behörden das Geld ausbleibt.
Eilantrag beim Sozialgericht: wenn das Jobcenter nicht zahlt
Der Widerspruch stoppt nichts: § 39 SGB II nimmt ihm bei Aufhebung, Entziehung und Minderung die aufschiebende Wirkung. Schnell wird es nur über § 86b SGG, und zwar in zwei Varianten. Gegen einen belastenden Bescheid beantragst du nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 die Anordnung der aufschiebenden Wirkung, bei ausbleibender Zahlung nach Absatz 2 Satz 2 eine einstweilige Anordnung. Mit Anordnungsanspruch und Anordnungsgrund, der Glaubhaftmachung nach § 920 Abs. 2 und § 294 ZPO, der Musterformulierung aus dem Merkblatt eines Sozialgerichts, der Kostenfreiheit nach § 183 SGG und der Rechnung, ab welchem Streitwert die Beschwerde zum Landessozialgericht überhaupt noch offensteht.
Kooperationsplan beim Jobcenter: die Regeln ab Juli 2026
Der Kooperationsplan nach § 15 SGB II ist kein Vertrag: Er wird nicht unterschrieben, trägt keine Rechtsfolgenbelehrung und begründet laut Fachlicher Weisung keine unmittelbaren Rechte. Verbindlich wird es erst mit einem Verwaltungsakt nach § 15a SGB II, und der heißt seit dem 1. Juli 2026 genau so: Das Dreizehnte Gesetz zur Änderung des SGB II hat das Schlichtungsverfahren gestrichen und durch die Verpflichtung ersetzt. Mit dem Ablauf von der Potenzialanalyse bis zur Fortschreibung, dem Erstgespräch in Präsenz, dem neuen Vermittlungsvorrang des § 3a SGB II, der Liste der wichtigen Gründe und der Rechnung, was 168,90 Euro Minderung gegen einen Zuverdienst stehen.
Grundsicherungsgeld für Ausländer und EU-Bürger: Wer hat Anspruch?
Über den Anspruch entscheidet der Aufenthaltsstatus, nicht die Staatsangehörigkeit. § 7 Abs. 1 Satz 1 SGB II nennt vier Voraussetzungen, Satz 2 drei Ausschlüsse: die ersten drei Monate nach dem Zuzug, das Aufenthaltsrecht allein zur Arbeit-, Ausbildungs- oder Studienplatzsuche (samt Chancenkarte nach § 20a AufenthG) und die Leistungsberechtigung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Wer hier arbeitet oder selbstständig ist, fällt unter keinen davon. Mit der Statustabelle nach § 2 FreizügG/EU, der Fortwirkung bei Jobverlust (sechs Monate oder unbefristet), der Fünfjahresregel des § 7 Abs. 1 Satz 4 SGB II, den Überbrückungsleistungen nach § 23 Abs. 3 SGB XII und einem Rechenbeispiel mit 1.063 Euro Bedarf und 1.411 Euro Aufstockergrenze.
Sozialer Arbeitsmarkt: Lohnzuschuss nach § 16i und § 16e SGB II
Beim sozialen Arbeitsmarkt geht der Zuschuss an den Arbeitgeber, nicht an dich: 100 Prozent des Mindestlohns in den ersten beiden Jahren, dann 90, 80 und 70 Prozent, längstens fünf Jahre. Du bekommst dafür einen echten Arbeitsvertrag mit Mindestlohn ab dem ersten Tag, denn § 22 Abs. 4 Satz 1 MiLoG ist abbedungen. Zum 1. Juli 2026 wurde § 16e SGB II neu zugeschnitten: von der Langzeitarbeitslosigkeit auf den Langzeitleistungsbezug (21 von 24 Monaten), dazu neu die Versicherungspflicht in der Arbeitslosenversicherung. Mit Vergleichstabelle zum Ein-Euro-Job und der Rechnung, was von 15 bis 30 Wochenstunden im Haushalt bleibt.
Grundsicherungsgeld und Rente: was die Zeit im Bezug zählt
Seit dem 1. Januar 2011 zahlt niemand mehr Rentenbeiträge für den Leistungsbezug: Artikel 19 des Haushaltsbegleitgesetzes 2011 strich die Pflichtversicherung, davor galt eine fiktive Bemessungsgrundlage von 205 Euro im Monat. Geblieben ist die Anrechnungszeit nach § 58 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 SGB VI, die seit dem 1. Juli 2026 ausdrücklich vom Grundsicherungsgeld spricht. Sie bringt nach § 74 Satz 4 Nr. 1a SGB VI keine Entgeltpunkte, zählt aber auf die Wartezeit von 35 Jahren und verlängert nach § 43 Abs. 4 SGB VI das Fünfjahresfenster für die Erwerbsminderungsrente. Mit der Wartezeit-Tabelle von 5 bis 45 Jahren, den Ausschlussgründen bei Darlehen und der Rechnung, wie viel Rente ein Minijob mit 603 Euro bringt.
Hausbesuch und Datenabgleich: wie das Jobcenter prüft
Der automatisierte Datenabgleich nach § 52 SGB II läuft vierteljährlich, bei Beschäftigungsdaten monatlich, und meldet Renten, Jobs, Freistellungsaufträge und Doppelbezüge. Über § 52a SGB II kommen Melderegister, Ausländerzentralregister und Fahrzeugregister dazu, Arbeitgeber und Vermieter sind nach §§ 57 und 60 SGB II auskunftspflichtig. Ein Kontenabruf nach § 93 Abs. 8 AO ist nur nachrangig und im Verdachtsfall erlaubt und zeigt keine Kontostände, sondern nur, welche Konten es gibt. Beim Hausbesuch dagegen entscheidest du: Artikel 13 Abs. 1 GG stellt die Wohnung unter Schutz, eine routinemäßige Kontrolle ohne Indizien ist unzulässig. Mit den Regeln zum Schwärzen von Kontoauszügen, den Grenzen der Mitwirkung nach §§ 65 bis 67 SGB I und der Rechnung, was das Verschweigen eines Minijobs kostet.
Auto im Leistungsbezug: was geschützt ist
Ein angemessenes Kraftfahrzeug bleibt nach § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II für jede erwerbsfähige Person der Bedarfsgemeinschaft unberücksichtigt, und die Angemessenheit wird sogar vermutet, wenn du sie im Antrag erklärst. Eine Wertgrenze nennt das Gesetz nicht, die Fachlichen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit gehen von einem erreichbaren Verkaufserlös von maximal 15.000 Euro abzüglich laufender Kredite aus. Was darüber liegt, zählt nur mit dem übersteigenden Wert gegen den Vermögensfreibetrag. Teuer wird das Auto an anderer Stelle: Die Verkehrsabteilung im Regelsatz umfasst 39,01 Euro und wurde aus Haushalten ohne Kraftstoffausgaben ermittelt. Absetzbar sind nur die Kfz-Haftpflicht und 0,20 Euro je Entfernungskilometer, und beides erst oberhalb des Grundfreibetrags von 100 Euro. Mit Nachweisliste, drei Rechenbeispielen und der verschobenen Aufstockergrenze.
Elterngeld: warum kaum etwas übrig bleibt
Der 300-Euro-Freibetrag aus § 10 Abs. 1 BEEG, den fast jeder Elterngeld-Ratgeber nennt, gilt beim Grundsicherungsgeld gerade nicht: § 10 Abs. 5 Satz 1 BEEG nimmt Leistungen nach dem SGB II ausdrücklich davon aus. Angerechnet wird deshalb auch der Mindestbetrag von 300 Euro. Anrechnungsfrei bleibt nur der Elterngeldfreibetrag nach Satz 2, also das vor der Geburt berücksichtigte Erwerbseinkommen bis 300 Euro beim Basiselterngeld und 150 Euro beim Elterngeld Plus, dazu 30 Euro Versicherungspauschale. Wer vorher nicht gearbeitet hat, behält von 300 Euro Elterngeld genau 30 Euro. Dazu vier Haushalte durchgerechnet, der Langzeitvergleich zwischen Basiselterngeld und Elterngeld Plus, der Unterschied zwischen Arbeitslohn und Sozialleistung sowie das Mutterschaftsgeld, das nach § 11a Abs. 1 Nr. 6 SGB II gar nicht zählt.
Erbschaft: kein Einkommen, aber Vermögen
Seit dem 1. Juli 2023 ist eine Erbschaft kein Einkommen mehr: § 11a Abs. 1 Nr. 7 SGB II nimmt einmalige Einnahmen aus Erbschaften, Vermächtnissen und Pflichtteilszuwendungen ausdrücklich heraus, im Zuflussmonat passiert also nichts. Ab dem Folgemonat zählt der Nachlass zum Vermögen und trifft dort seit dem 1. Juli 2026 auf die Altersfreibeträge von 5.000 bis 20.000 Euro je Person, weil die Karenzzeit weggefallen ist. Liegt das Vermögen im Folgemonat darüber, endet der Anspruch mit Ablauf des Zuflussmonats. Dazu die Zeitachse vom Erbfall bis zur Vermögensprüfung, drei Haushalte mit Reichweite des übersteigenden Betrags, geerbte Immobilie und Erbengemeinschaft, Ausschlagung zwischen § 1944 BGB und § 34 SGB II sowie die Abgrenzung zur Schenkung mit § 528 BGB.
Trennung und Grundsicherungsgeld: was sich ändert
Mit dem Getrenntleben endet die Bedarfsgemeinschaft sofort, ein Trennungsjahr muss dafür niemand abwarten: § 7 Abs. 3 Nr. 3 SGB II erfasst nur die nicht dauernd getrennt lebende Ehegattin oder den nicht dauernd getrennt lebenden Ehegatten. Ab diesem Tag steigt der Regelbedarf je Person von 506 auf 563 Euro, bei alleiniger Betreuung minderjähriger Kinder kommt der Mehrbedarf nach § 21 Abs. 3 SGB II dazu. Die zu groß gewordene Wohnung bleibt vorerst geschützt, weil § 22 Abs. 1 Satz 6 SGB II bei einer kleiner gewordenen Bedarfsgemeinschaft auf die Sechs-Monats-Regel des Satzes 9 verweist. Dazu die Trennung innerhalb der gemeinsamen Wohnung nach § 1567 Abs. 1 Satz 2 BGB, Kaution und Erstausstattung sowie ein Paarhaushalt mit zwei Kindern vor und nach der Trennung durchgerechnet.
Freibetrag mit Kind: 1.500 statt 1.200 Euro
Satz 3 des § 11b Abs. 3 SGB II setzt für Eltern an die Stelle der 1.200 Euro einen Betrag von 1.500 Euro. Die 10-Prozent-Stufe läuft damit 300 Euro weiter, der höchstmögliche Erwerbstätigenfreibetrag steigt von 348 auf 378 Euro. Mehr als 30 Euro im Monat kann dabei nicht herauskommen, und unterhalb von 1.200 Euro Brutto ist der Freibetrag mit und ohne Kind auf den Cent gleich. Wichtiger ist der zweite Effekt: Die Grenz-Behaltequote fällt erst bei 1.500 statt bei 1.200 Euro auf null, und die Aufstockergrenze verschiebt sich um dieselben 30 Euro. Dazu die zweite Alternative im Gesetzeswortlaut, die keinen gemeinsamen Haushalt verlangt, der Effekt des 18. Geburtstags und eine Alleinerziehende mit 1.620,56 Euro Bedarf durchgerechnet.
Auszahlung: wann das Geld auf dem Konto ist
Grundsicherungsgeld wird nach § 42 Abs. 1 SGB II monatlich im Voraus erbracht, die Bundesagentur für Arbeit überweist grundsätzlich einen Kalendertag vor dem Leistungsmonat. Fällt der Monatserste auf ein Wochenende, kommt das Geld früher, nie später: für November 2026 also schon am 30. Oktober. Mit den Terminen bis April 2027, der Teilmonatsberechnung mit 30 Tagen nach § 41 Abs. 1 SGB II und allen vier Abzügen zwischen Bescheid und Gutschrift, von der Aufrechnung nach § 43 SGB II bis zur Direktzahlung an den Vermieter. Dazu die 100-Euro-Regel des § 42 Abs. 2 SGB II, mit der du einen Teil der nächsten Zahlung vorziehen kannst, und der Zahlungsweg ohne eigenes Konto, seit das Scheckverfahren Ende 2025 eingestellt wurde.
Rundfunkbeitrag: 220,32 Euro im Jahr sparen
Der Bezug von Grundsicherungsgeld ist ein Befreiungsgrund nach § 4 Abs. 1 Nr. 3 Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, im Gesetzeswortlaut bis heute "Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II". Befreit wirst du aber nie automatisch: Es braucht einen schriftlichen Antrag mit einer Kopie des Bewilligungsbescheids, und der wirkt bis zu drei Jahre zurück, bei zwei Jahren Leistungsbezug also 440,64 Euro. Die Befreiung deckt die ganze Bedarfsgemeinschaft in der Wohnung ab. Dazu der Sonderfall, den kaum jemand kennt: Wird dein Antrag abgelehnt, weil dein anrechenbares Einkommen den Bedarf um weniger als 18,36 Euro übersteigt, befreit dich § 4 Abs. 6 Satz 2 RBStV trotzdem. Mit einem Haushalt durchgerechnet, dessen Härtefall-Fenster genau 18,36 Euro breit ist.
Ehrenamt: 3.300 Euro im Jahr anrechnungsfrei
Steuerfreie Einnahmen aus einer nebenberuflichen Tätigkeit sind nach § 11a Abs. 1 Nr. 5 SGB II gar kein Einkommen. Artikel 8 des Steueränderungsgesetzes 2025 hat den festen Betrag von 3.000 Euro zum 1. Januar 2026 durch einen dynamischen Verweis auf § 3 Nr. 26 EStG ersetzt, der Freibetrag liegt damit bei 3.300 Euro im Kalenderjahr und steigt künftig automatisch mit. Von 275 Euro Übungsleiterhonorar im Monat bleiben 275 Euro, von denselben 275 Euro aus einem Minijob nur 135 Euro: 1.680 Euro Unterschied im Jahr. Dazu die vier Vorschriften im Vergleich, die Grenze von 13 Wochenstunden, das Verbrauchsprinzip beim Jahresbetrag und die Kombination mit einem vollen Minijob.
Pflegegeld: bleibt komplett anrechnungsfrei
Pflegegeld nach § 37 SGB XI wird nicht auf das Grundsicherungsgeld angerechnet, weder beim pflegebedürftigen Menschen (§ 13 Abs. 5 SGB XI, § 11a Abs. 3 SGB II) noch bei der pflegenden Angehörigen. Für sie greift § 1 Abs. 1 Nr. 4 der Grundsicherungsgeld-Verordnung: nicht steuerpflichtige Einnahmen einer Pflegeperson für Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung sind kein Einkommen, steuerfrei nach § 3 Nr. 36 EStG bis zur Höhe des Pflegegeldes. Wer die Mutter mit Pflegegrad 3 pflegt, behält 599 Euro zusätzlich zum vollen Anspruch, ein Unterschied von 391,30 Euro gegenüber der Behandlung als Erwerbseinkommen. Dazu die Grenze bei höheren Zahlungen, die Fremdpflege, § 44 SGB XI und die Abgrenzung zum Pflegegeld für Pflegekinder.
Kontopfändung: was das P-Konto schützt
Der Anspruch selbst ist nach § 42 Abs. 4 SGB II unpfändbar, das Geld auf dem Konto ist es nicht. Das Pfändungsschutzkonto schützt seit dem 1. Juli 2026 automatisch 1.590 Euro im Monat (Grundbetrag 1.587,40 Euro aus der Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2026, aufgerundet nach § 899 Abs. 1 ZPO). Der oft übersehene § 902 Abs. 1 Nr. 4 ZPO stellt darüber hinaus die gesamte Leistung frei, dazu kommen Kindergeld und Zuschläge für die Bedarfsgemeinschaft. Nur: Ohne Bescheinigung nach § 903 ZPO zahlt die Bank den Überschuss an den Gläubiger. Dazu drei Haushalte durchgerechnet, die Falle am Monatswechsel und warum die alte Frist des § 55 SGB I seit 2012 nicht mehr gilt.
Umgangsrecht: die temporäre Bedarfsgemeinschaft
Ist das Kind regelmäßig beim getrennt lebenden Elternteil, bildet es dort für diese Tage eine eigene Bedarfsgemeinschaft. Das Bundessozialgericht teilt den Regelbedarf nach Kalendertagen auf; ausschlaggebend ist, wo sich das Kind länger als 12 Stunden aufhält (B 14 AS 73/20 R). Insgesamt bleibt es bei 30 Tagen im Monat. Die Kosten der Unterkunft bleiben dagegen vollständig beim Obhutselternteil, weil dort der Lebensmittelpunkt liegt, und das Kindergeld wird nur dort angerechnet, Unterhaltsvorschuss dagegen in beiden Haushalten. Dazu die Fahrtkosten als Mehrbedarf nach § 21 Abs. 6 SGB II ohne Bagatellgrenze (B 14 AS 30/13 R), die Sonderregeln beim paritätischen Wechselmodell (B 14 AS 23/18 R) und ein Rechenbeispiel, in dem vier Umgangstage genau 52 Euro verschieben.
Mietschulden und Stromschulden: zahlt das Jobcenter?
§ 22 Abs. 8 SGB II kennt zwei Stufen: Schulden können übernommen werden, wenn das die Unterkunft sichert, und sie sollen übernommen werden, wenn sonst Wohnungslosigkeit droht. Der Haken steckt in Satz 3 und Satz 4: Vorrangig einzusetzen ist gerade das sonst geschützte Schonvermögen, und gezahlt wird als Darlehen, getilgt mit 28,15 Euro im Monat. Dazu die Zwei-Monats-Frist des § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB nach der Räumungsklage, die Meldepflicht des Gerichts nach § 22 Abs. 9 SGB II, die Sperrvoraussetzungen für Strom nach § 41f EnWG und ein Rechenbeispiel über 1.440 Euro Rückstand mit 52 Monaten Tilgung.
Zwangsverrentung: was 2026 und ab 2027 gilt
§ 12a SGB II verpflichtet dazu, vorrangige Sozialleistungen zu beantragen. Für die vorgezogene Altersrente ist diese Pflicht komplett ausgesetzt: Satz 3 nimmt Leistungsberechtigte vom 1. Januar 2023 bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026 von der Pflicht aus, und zwar in jedem Alter. Läuft die Befristung aus, schützt wieder nur Satz 2 Nr. 1 bis zur Vollendung des 63. Lebensjahres. Dazu die fünf Fälle der Unbilligkeitsverordnung, das Vier-Monats-Urteil des Bundessozialgerichts (B 14 AS 1/18 R), der Zugriff des Jobcenters über § 5 Abs. 3 SGB II und ein Rechenbeispiel, in dem 14,4 Prozent Abschlag 172,80 Euro im Monat kosten.
Zumutbare Arbeit: welchen Job musst du annehmen?
§ 10 SGB II dreht die Frage um: Zumutbar ist jede Arbeit, es sei denn, einer von fünf Ausnahmegründen greift. Einen Berufsschutz gibt es nicht, Akademikern sind Hilfsarbeiten zuzumuten. Seit dem 1. Juli 2026 schützt die Kindererziehung nur noch bis zum vollendeten 14. Lebensmonat statt bis zum dritten Geburtstag, und einen Bestandsschutz gibt es nicht. Dazu die Pflegegrad-Staffel, zwei bis zweieinhalb Stunden zumutbare Pendelzeit, die Sittenwidrigkeitsgrenze beim Lohn und ein Rechenbeispiel einer Alleinerziehenden mit 1.642,68 Euro Bedarf.
Rückforderung vom Jobcenter: Erstattungsbescheid erklärt
Jede Rückforderung besteht aus zwei Entscheidungen: der Aufhebung der Bewilligung nach § 45 oder § 48 SGB X und der Erstattungsforderung nach § 50 SGB X. Warum § 48 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 SGB X auch ohne Verschulden greift, warum unter 50 Euro für die Bedarfsgemeinschaft gar nicht aufgehoben wird (§ 40 Abs. 1 Satz 3 SGB II) und wie viel monatlich einbehalten werden darf: 10 Prozent des maßgebenden Regelbedarfs bei Einkommensfällen, sonst 30 Prozent, gedeckelt bei 30 Prozent und begrenzt auf drei Jahre. Mit Fristentabelle und einem Rechenbeispiel über 1.596 Euro.
Grundsicherungsgeld in Ausbildung und Studium
§ 7 Abs. 5 SGB II schließt aus, wessen Ausbildung dem Grunde nach BAföG-förderungsfähig ist. Das trifft vor allem Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen. § 7 Abs. 6 SGB II holt Schüler, Studierende im Elternhaushalt und Abendschüler wieder zurück, und eine duale Ausbildung ist gar nicht erst BAföG-förderungsfähig: Azubis können in aller Regel aufstocken. Mit Tabelle aller Rückausnahmen, den Leistungen nach § 27 SGB II, dem Urlaubssemester nach BSG B 4 AS 102/11 R und einem Rechenbeispiel mit 973 Euro Bedarf und einer Aufstockergrenze von 1.321 Euro.
Mehrbedarf bei Krankheit und Behinderung
Drei Mehrbedarfe haben mit Gesundheit zu tun und werden fast nie von allein bewilligt. § 21 Abs. 4 SGB II gibt 35 Prozent des Regelbedarfs, also 197,05 Euro, solange dir Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erbracht werden, und zwar auch noch in der Übergangszeit danach. § 21 Abs. 5 SGB II deckt die kostenaufwändige Ernährung ab; der Deutsche Verein empfiehlt 20 Prozent bei Zöliakie und 30 Prozent bei Mukoviszidose, für Diabetes und Bluthochdruck dagegen nichts. Dazu der Härtefallmehrbedarf nach Absatz 6, die Deckelung nach Absatz 8 und ein Rechenbeispiel, in dem der Mehrbedarf die Aufstockergrenze von 1.331 auf 1.444 Euro schiebt.
Förderung: Bewerbungskosten, Einstiegsgeld, Weiterbildung
Neben dem Grundsicherungsgeld gibt es einen zweiten Topf, den viele nie anfassen: die Eingliederungsleistungen. Aus dem Vermittlungsbudget nach § 44 SGB III werden Bewerbungsmappen, Beglaubigungen und Fahrten zum Vorstellungsgespräch bezahlt, bei Arbeitsaufnahme kommt Einstiegsgeld nach § 16b SGB II dazu, gedeckelt auf 563 Euro im Monat. Für die Weiterbildung ist seit dem 1. Januar 2025 die Agentur für Arbeit zuständig, samt 150 Euro Weiterbildungsgeld und Prämien von 1.000 und 1.500 Euro. Keine dieser Leistungen wird angerechnet, mit Rechenbeispiel gegen den Minijob-Lohn.
Eigenheim: welche Wohnkosten zählen
Im eigenen Haus fragt das Jobcenter nicht nach Miete, sondern nach den Lasten der Immobilie. Anerkannt werden Schuldzinsen, Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Wasser, Abwasser, Müll und Schornsteinfeger, dazu die Heizung als eigener Block. Die Tilgung bleibt grundsätzlich außen vor, weil die Leistung kein Vermögen aufbauen soll. Dazu die enge Ausnahme der BSG-Rechtsprechung, Reparaturen nach § 22 Abs. 2 SGB II mit Zwölfmonatsfenster und Darlehen, einmalige Rechnungen im Fälligkeitsmonat und ein Rechenbeispiel für eine Familie im Reihenhaus.
Erstausstattung und Darlehen
Zwei Töpfe, ein großer Unterschied: Die Erstausstattung für Wohnung, Bekleidung sowie Schwangerschaft und Geburt ist nach § 24 Abs. 3 SGB II ein Zuschuss, den du nie zurückzahlst. Der Ersatz einer kaputten Waschmaschine dagegen läuft als Darlehen nach § 24 Abs. 1 SGB II und wird mit 5 Prozent des Regelbedarfs getilgt, bei der Stufe 1 also mit 28,15 Euro im Monat. Dazu die Rechtsprechung zum bedarfsbezogenen Begriff der Erstausstattung, der 30-Prozent-Deckel bei mehreren Aufrechnungen und der Anspruch auch ohne laufenden Leistungsbezug.
Urlaub und Ortsabwesenheit
Verreisen ist erlaubt, aber zustimmungspflichtig: Ohne wichtigen Grund soll das Jobcenter für insgesamt drei Wochen im Kalenderjahr zustimmen, beantragt wird spätestens fünf Werktage vorher. Aufstocker mit sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung bekommen dagegen ihren ganzen arbeitsvertraglichen Urlaubsanspruch. Dazu der nähere Bereich (zweieinhalb Stunden Wegstrecke, 30 Kilometer grenznahes Ausland), alle wichtigen Gründe mit ihrer Dauer und die Folgen einer ungenehmigten Abwesenheit.
Krankenversicherung im Leistungsbezug
Die Pflichtversicherung nach § 5 Abs. 1 Nr. 2a SGB V entsteht automatisch am ersten Tag des Bezugs, die Beiträge trägt der Bund: 144,04 Euro Kranken- plus 32,26 Euro Pflegeversicherung, zusammen 176,30 Euro im Monat. Dazu die zwei Ausnahmen (reines Darlehen, nur Erstausstattung), der Sonderweg für Privatversicherte über den halbierten Basistarif, das fehlende Krankengeld und die Belastungsgrenze von 135,12 Euro im Jahr für die ganze Bedarfsgemeinschaft.
Was ist im Regelsatz enthalten?
Die 563 Euro der Regelbedarfsstufe 1 nach den zwölf Abteilungen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe aufgeschlüsselt: 195,36 Euro Ernährung, 54,93 Euro Freizeit und Kultur, 50,49 Euro Verkehr, 50,34 Euro Telefon und Internet, 47,72 Euro Haushaltsenergie. Dazu die Warenkörbe der drei Kinderaltersstufen, die Null bei Alkohol und Tabak und eine Liste der Bedarfe, die das Jobcenter zusätzlich zahlt statt aus dem Regelsatz.
§ 11b SGB II: Absetzbeträge und Freibetrag
Der Paragraf, der über deinen Zuverdienst entscheidet, hat drei Absätze mit drei ganz verschiedenen Aufgaben. Absatz 1 listet acht Absetzbeträge, Absatz 2 ersetzt drei davon durch die 100-Euro-Pauschale (die ab 400 Euro Einkommen gegen Nachweis überschritten werden darf, etwa mit 0,20 Euro je Entfernungskilometer), Absatz 3 staffelt den Erwerbstätigenfreibetrag bis 348 Euro. Dazu die Logik der Grenz-Behaltequote und alle sechs Änderungen seit 2005.
Bedarfsgemeinschaft oder Haushaltsgemeinschaft?
Dieselbe Wohnung, dieselben zwei Personen, drei völlig verschiedene Ergebnisse: 963 Euro beim nicht verwandten Mitbewohner, 526 Euro beim Bruder mit gemeinsamer Haushaltskasse, null Euro beim Partner. Warum die Vermutung des § 9 Abs. 5 SGB II erst über 1.126 Euro plus anteiliger Miete greift und dann nur zur Hälfte, was der 25. Geburtstag im Elternhaushalt bringt (526 Euro im Monat) und warum das Jobcenter das gemeinsame Wirtschaften beweisen muss.
Regelbedarfsstufen 1 bis 6: wer bekommt wie viel
563, 506, 451, 471, 390 und 357 Euro: Die sechs Stufen im Überblick, wer welche bekommt und warum die Stufe 4 höher ist als die Stufe 3. Dazu die Herleitung aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 und drei Irrtümer, die Geld kosten: In der Wohngemeinschaft gilt die volle Stufe 1, nicht die Stufe 2, und der Auszug mit 20 bringt nur mit Zusicherung 112 Euro mehr im Monat.
Arbeitslosengeld 1 oder Grundsicherungsgeld?
Versicherungsleistung gegen Fürsorgeleistung: Das Arbeitslosengeld hängt an zwölf Versicherungsmonaten, beträgt 60 Prozent des pauschalierten Nettoentgelts (67 Prozent mit Kind) und fragt weder nach Vermögen noch nach dem Partnereinkommen. Das Grundsicherungsgeld deckt dagegen einen Bedarf. Beides zusammen ist möglich, aber das Arbeitslosengeld wird bis auf 30 Euro voll angerechnet: 800 Euro Arbeitslosengeld kosten 770 Euro Anspruch, 800 Euro Bruttolohn nur 532 Euro.
Meldetermin verpasst: was 2026 wirklich passiert
Seit Juli 2026 gilt eine Dreierstufe: Das erste Versäumnis kostet nichts, ab dem zweiten sind es 30 Prozent des Regelbedarfs für einen Monat (168,90 Euro), und beim dritten aufeinanderfolgenden Termin greift die Nichterreichbarkeit nach § 7b Abs. 4 SGB II mit vollem Wegfall des Anspruchs. Dazu der wichtige Grund, die Abgrenzung zur Pflichtverletzung und warum ein Widerspruch die Kürzung nicht stoppt.
Weiterbewilligungsantrag: Checkliste vor Ablauf des Bewilligungszeitraums
Das Geld läuft nicht automatisch weiter. Der Weiterbewilligungsantrag ist rechtlich ein neuer Antrag und wirkt nur auf den Ersten des Monats zurück, in dem er eingeht. Ein Tag zu spät kostet deshalb einen ganzen Monat, und ein Wochenende verlängert nichts. Dazu die Checkliste aller Änderungen, der formlose Notfall-Antrag und warum der erste Antrag nach Juli 2026 die Vermögensprüfung neu auslöst.
Wie lange dauert die Bearbeitung? Vorschuss und vorläufige Bewilligung
Eine gesetzliche Bearbeitungsfrist gibt es nicht, die oft genannten sechs Monate sind ein Missverständnis. Dafür muss das Jobcenter auf Antrag einen Vorschuss zahlen, spätestens nach einem Monat. Warum die vorläufige Bewilligung den vollen Bedarf decken muss, was 200 Euro falsche Prognose im Halbjahr ausmachen (840 Euro) und welche neue Ausschlussfrist für Nachweise seit Juli 2026 gilt.
Widerspruch beim Jobcenter: Fristen, Form, Erfolgsaussichten
Ein Monat Frist, formlos und kostenfrei. 2025 haben die Jobcenter 476.728 Widersprüche entschieden und dabei 147.213 Bescheide revidiert, also rund 31 Prozent. Was ins Schreiben gehört, was ein vergessener Mehrbedarf im Jahr kostet (im Beispiel 2.432,16 Euro) und warum der Widerspruch eine Kürzung trotzdem nicht stoppt.
Schonvermögen 2026: was du behalten darfst
Seit dem 1. Juli 2026 zählt beim Vermögen das Lebensalter: 5.000 Euro bis 30, 10.000 ab 31, 12.500 ab 41 und 20.000 Euro ab 51 Jahren je Person. Die Karenzzeit mit 40.000 Euro im ersten Jahr ist gestrichen. Was Hausrat, Auto, Altersvorsorge und Eigenheim davon ausnimmt, wie Freibeträge im Haushalt übertragen werden und warum laufende Bescheide vorerst geschützt sind.
Bildung und Teilhabe: diese Extras stehen Kindern zu
Sechs Leistungen kommen oben drauf, ohne den Anspruch zu mindern: Klassenfahrt, 195 Euro Schulbedarf im Jahr, Schulticket, Nachhilfe, kostenloses Mittagessen und 15 Euro Teilhabe im Monat. Für eine Familie mit zwei Schulkindern sind das rund 2.960 Euro im Jahr. Warum nur die Lernförderung einen eigenen Antrag braucht und welche Frist bei Kinderzuschlag und Wohngeld gilt.
Wohngeld oder Grundsicherungsgeld: der Vergleich
Beides zusammen geht nicht, § 7 WoGG schließt das aus. Wohngeld ist ein Zuschuss allein zur Miete, gedeckelt durch die Höchstbeträge der Mietenstufe plus Heizkostenpauschale. Wo der Wechsel beginnt, zeigen zwei Beispiele: alleinstehend bei 1.481 Euro Netto, Paar mit Kind bei 2.321 Euro. Dazu Krankenversicherung, Vermögensgrenzen und was 2027 gekürzt werden soll.
Kinderzuschlag oder Grundsicherungsgeld: was ist besser?
Beides zusammen geht nicht. Kinderzuschlag gibt es nur, wenn er die Hilfebedürftigkeit beseitigt. Wo genau die Grenze verläuft, zeigen zwei Rechenbeispiele: für ein Elternpaar mit zwei Kindern bei 2.602 Euro Netto, für eine Alleinerziehende bei 1.941,68 Euro. Dazu 297 Euro Höchstbetrag, die 45-Prozent-Anrechnung und wann du beide Anträge stellen solltest.
Umzug im Leistungsbezug: wann das Jobcenter zustimmen muss
Erlauben muss dir den Umzug niemand, es geht nur ums Geld. Wann der neue Träger die Zusicherung erteilen muss, wann ein Umzug als erforderlich gilt und was die Deckelung auf die alte Miete kostet: im Beispiel 110 Euro im Monat. Dazu Umzugskosten, Kaution als Darlehen und die strengere Regel unter 25.
Nebenkostennachzahlung: zahlt das Jobcenter?
Die Nachforderung aus der Jahresabrechnung ist keine Schuld, sondern Bedarf im Monat der Fälligkeit. Warum der Antrag genau in diesem Monat raus muss, was nach einem Umzug für die alte Wohnung gilt und wie 480 Euro Nachzahlung die Aufstockergrenze um 480 Euro nach oben schieben.
Heizkosten und Nebenkosten: was das Jobcenter zahlt
Welche Betriebskosten zu den Kosten der Unterkunft gehören, warum der Haushaltsstrom im Regelbedarf steckt und wie viel der Mehrbedarf für Warmwasser je Regelbedarfsstufe bringt. Dazu Guthaben, Nachzahlung und die Heizöllieferung im Fälligkeitsmonat.
Angemessene Miete: die Obergrenzen 2026
Keine bundesweite Grenze, sondern kommunale Werte je Haushaltsgröße. Warum die Karenzzeit seit Juli 2026 beim Eineinhalbfachen gedeckelt ist, wie das schlüssige Konzept die Obergrenze bestimmt und was 160 Euro zu viel Miete im Monat kosten.
Unterhalt und Unterhaltsvorschuss: so mindern sie den Anspruch
227, 299 oder 394 Euro Unterhaltsvorschuss je nach Alter, voll angerechnet und ohne Freibetrag. Warum der Haushalt dadurch keinen Euro mehr hat, welche 600-Euro-Hürde ab dem zwölften Geburtstag gilt und wann das Kind ganz aus der Bedarfsgemeinschaft fällt.
Mehrbedarf Alleinerziehende: 36 oder 12 Prozent?
67,56 bis 337,80 Euro im Monat, je nach Zahl und Alter der Kinder. Alle Konstellationen in einer Tabelle, warum ein siebter Geburtstag 135,12 Euro kostet, was beim Wechselmodell gilt und warum ein neuer Partner im Haushalt den Zuschlag nicht automatisch beendet.
Schwanger im Leistungsbezug: Mehrbedarf ab der 13. Woche
17 Prozent mehr Regelbedarf, alleinstehend also 95,71 Euro im Monat, rund sieben Monate lang. Dazu die Erstausstattung als Zuschuss, warum Mutterschaftsgeld anrechnungsfrei bleibt und Elterngeld nicht, und was sich nach der Geburt ändert.
Mit 18 noch zu Hause: Regelbedarfsstufe 3 erklärt
Volljährig und noch bei den Eltern heißt 451 Euro statt 563 Euro, am 18. Geburtstag sinkt der Regelbedarf sogar um 20 Euro. Wie der Mietanteil zählt, was der Sofortzuschlag von 25 Euro bringt und warum ein Auszug ohne Zusicherung doppelt teuer wird.
Familie mit 3 Kindern: der komplette Rechenweg
Fünf Personen, 2.230 Euro Regelbedarf, 777 Euro Kindergeld dagegen. Warum das Kindergeld je Kind einzeln geprüft wird, was der Sofortzuschlag von 25 Euro bringt und warum der Anspruch erst bei rund 2.731 Euro Brutto endet.
Alleinstehend: wie viel Grundsicherungsgeld 2026?
563 Euro Regelbedarf plus Warmmiete, bei 400 Euro Miete also 963 Euro. Mietentabelle, die Karenzzeit im ersten Jahr, die oft übersehenen Mehrbedarfe für Alleinstehende und die Zuverdienstgrenze bei 1.311 Euro Brutto.
Grundsicherungsgeld für Paare: mit und ohne Kinder
Zwei Erwachsene bekommen je 506 Euro Regelbedarf statt 563. Drei Haushalte komplett durchgerechnet, wer überhaupt als Bedarfsgemeinschaft gilt und warum zwei kleine Verdienste bis zu 100 Euro mehr bringen als ein großer.
Nullrunde 2026: Warum der Regelsatz nicht steigt
Der Regelbedarf bleibt zum dritten Mal in Folge bei 563 Euro. Rechnerisch hätte die Fortschreibung sogar nur 557 Euro ergeben. Wie Mischindex, ergänzende Fortschreibung und der Besitzschutz nach § 28a Absatz 5 SGB XII zusammenwirken, und was 2026 trotzdem gestiegen ist.
Grundsicherungsgeld beantragen 2026: Schritt für Schritt
Wer Anspruch hat, wie der Online-Antrag läuft und welche Nachweise du brauchst. Dazu die Regel, die einen ganzen Monat Geld entscheidet: Der Antrag wirkt auf den Ersten des Monats zurück, für Zeiten davor gibt es nichts.
Weihnachtsgeld und Steuererstattung: Einmalzahlungen anrechnen
Einmalzahlungen mindern das Grundsicherungsgeld im Monat des Zuflusses. Weihnachtsgeld bekommt den Erwerbstätigenfreibetrag, eine Steuererstattung nur 30 Euro Versicherungspauschale. Und wenn der Anspruch sonst wegfiele, verteilt das Jobcenter auf sechs Monate. Mit zwei Rechenbeispielen.
Selbstständig und Grundsicherungsgeld: Gewinn anrechnen
Nicht der Umsatz zählt, sondern der Gewinn. Wie das Jobcenter Betriebseinnahmen minus notwendige Betriebsausgaben über den Bewilligungszeitraum mittelt, welcher Freibetrag gilt und warum der Bescheid erst vorläufig ist. Mit Tabelle nach § 3 Bürgergeld-V.
Schüler-Ferienjob und Grundsicherungsgeld 2026
Verdient ein Schüler unter 25 in den Schulferien, bleibt der Lohn komplett anrechnungsfrei, das Grundsicherungsgeld der Familie sinkt nicht. In der Schulzeit gilt ein Freibetrag bis zur Minijob-Grenze von 603 Euro. Mit Beispiel und den Paragrafen.
Midijob und Grundsicherungsgeld 2026: was bleibt?
Der Übergangsbereich reicht 2026 von 603,01 bis 2.000 Euro. Behaltequote je Lohnstufe, zwei Haushalte komplett durchgerechnet und warum die niedrigeren Sozialbeiträge im Leistungsbezug kaum ankommen.
Was steht in meinem Bescheid? Bescheide lesen und prüfen
Verfügungssatz, Rechtsbehelfsbelehrung, Berechnungsbogen: welcher Teil des Bescheids was bedeutet, ein Berechnungsbogen Zeile für Zeile nachgerechnet, fünf typische Fehlerquellen und alle Fristen für Widerspruch und Überprüfungsantrag.
Alleinerziehend mit 2 Kindern: wie viel Grundsicherungsgeld?
2.062,68 Euro Bedarf, 1.544,68 Euro Auszahlung: Regelbedarf, der Mehrbedarf für Alleinerziehende mit Günstigerprüfung und die Kindergeld-Anrechnung Schritt für Schritt durchgerechnet, samt Zuverdienst-Tabelle.
Von Hartz IV zum Grundsicherungsgeld: die Chronik
2005 Arbeitslosengeld II, 2023 Bürgergeld, seit dem 1. Juli 2026 Grundsicherungsgeld: 21 Jahre Grundsicherung mit dem Regelsatz im Zeitverlauf, dem Verfassungsgerichtsurteil von 2010 und den Reformen von 2023 und 2026.
Ab welchem Einkommen entfällt das Grundsicherungsgeld?
Der Anspruch endet, sobald das angerechnete Einkommen den Bedarf deckt. Faustregel ohne Kind: Bedarf plus 348 Euro Brutto. Mit Tabelle für jeden Haushalt und der Entwarnung, warum es keinen Absturz gibt.
Aufstocken 2026: Wann sich Teilzeit neben dem Grundsicherungsgeld lohnt
Arbeiten und ergänzend Grundsicherungsgeld beziehen: Von jedem Euro Brutto bleibt etwas im Haushalt, am meisten zwischen 520 und 1.000 Euro. Wo die Aufstockergrenze liegt, durchgerechnet.
Minijob und Grundsicherungsgeld 2026: das bleibt übrig
Die Minijob-Grenze liegt 2026 bei 603 Euro. Wie viel davon dein Haushalt behält (208,90 Euro), wie die Anrechnung funktioniert und was du dem Jobcenter melden musst.
Freibeträge beim Grundsicherungsgeld 2026: alle Stufen mit Rechenbeispielen
100 Euro Grundfreibetrag, dann 20, 30 und 10 Prozent: die komplette Staffel nach § 11b SGB II, Beispiele vom Minijob bis 1.450 Euro Brutto und die Aufstockergrenze, ab der der Anspruch endet.
Kindergeld und Grundsicherungsgeld: warum die Erhöhung oft nicht ankommt
259 Euro Kindergeld je Kind, voll angerechnet als Einkommen des Kindes: die Systemlogik hinter der Anrechnung, ein Rechenbeispiel und wer von Kindergelderhöhungen wirklich profitiert.
Grundsicherungsgeld oder Grundsicherung im Alter: der Unterschied
Seit der Umbenennung des Bürgergelds klingen beide Leistungen zum Verwechseln ähnlich. Jobcenter oder Sozialamt, SGB II oder SGB XII: so findest du heraus, welche Leistung für dich gilt.
Bürgergeld wird Grundsicherungsgeld: Das ändert sich zum 1. Juli 2026
Die Umbenennung im Überblick: was sich ändert, was gleich bleibt und ob du etwas tun musst.